Pressemitteilung

Psychoakustik: Wenn leise Geräusche nerven

12.06.2012

VDB-Seminar zum Thema “Gehörrichtig messen, gehörgerecht analysieren“

Auch leise Geräusche können nerven, etwa der berüchtigte fallende Wassertropfen. Nicht allein der absolute Lautstärkepegel ist maßgeblich dafür, wie sehr ein Geräusch stört. Deshalb reicht eine bloß akustische Messtechnik nicht aus, um Lärmbelästigung adäquat zu erfassen und zu analysieren, sondern es müssen weitere Faktoren berücksichtigt werden, etwa die psychische Seite des Hörerlebnisses. Mit diesem Thema befasste sich ein Seminar des Berufsverbands Deutscher Baubiologen VDB e.V. am 28. Februar 2012 in Herzogenrath bei Aachen.

Die Psychoakustik umfasst im Wesentlichen zwei Aufgaben:

Referent war Prof. Dr.-Ing. Klaus Genuit. Von einem seiner Hörbeispiele waren die Teilnehmer besonders beeindruckt. Dabei wurde ein sehr lästiges monotones, sägendes Geräusch einem anderen Geräusch gegenübergestellt, das die gleiche Lautstärke und die gleiche spektrale Verteilung aufwies – aber überhaupt nicht als lästig empfunden wurde. Es handelte sich um ein Musikstück von Mozart.

Weitere Infos bei Dr.-Ing. Martin H. Virnich, Mönchengladbach, Baubiologe IBN, Berufsverband Deutscher Baubiologen – VDB e.V. und in Wohnung + Gesundheit Nr. 143, S. 25.