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Institut für Baubiologie + Ökologie IBN

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Wohnung und Gesundheit
W+G Artikel

Aus: Wohnung + Gesundheit Nr. 135, Sommer 2010, S. 69

Aktuelles von der Stiftung B-A-U (Sylvia Braun)

Interview Institut für Baubiologie + Ökologie IBN / Dr. Anton Schneider

Wir befragten den Stiftungsgründer und Vorstandsvorsitzenden Dr. Anton Schneider zu seiner Idee, die Stiftung Baubiologie - Architektur - Umweltmedizin zu gründen. Das Interview führte Frau Sylvia Braun.

Herr Dr. Schneider, was war Ihr Impuls, mit dem Sie sich bei der Stiftung B-A-U engagierten?

Die Aspekte gesund, sozial, umweltfreundlich, ökologisch, menschenwürdig und ganzheitlich sollen im Mittelpunkt des gesamten Bauwesens stehen. Um dieses Ziel zu verwirklichen, sollen Fachleute künftig mehr zusammenarbeiten. Unsere ausgebeutete, zerstörte, kranke Erde muss von Fachleuten u.a. aus dem Bauwesen, Heilwesen, Gartenbau, der Land- und Forstwirtschaft, der Energieerzeugung kooperativ gepflegt, saniert, geheilt werden.

Was sehen Sie als gemeinsame Aufgabe der Baubiologie, Architektur und Umweltmedizin?

Gemeinsame Aufgaben sind u.a.: mehr Öffentlichkeitsarbeit, Information der Bevölkerung über die Probleme in der Wohnumwelt, Kooperation mit Politikern regional und global, Subvention des gesunden Bauens und Siedelns. Es dürfte z.B. nicht sein, dass etwa 90 % der Wohnungen u.a. toxikologisch, durch Mikroorganismen und/oder elektrobiologisch kontaminiert sind. Der regional noch immer bestehende Mangel an Bau- bzw. Siedlungsräumen müsste behoben werden.

Was liegt Ihnen als Ziel der Stiftung B-A-U besonders am Herzen?

Es sollten vor allem gesunde, beispielgebende Häuser gebaut bzw. entsprechend saniert werden, insbe- Die gemeinnützige Stiftung Baubiologie- Architektur-Umweltmedizin fördert seit 1996 zukunftsweisende, nachhaltige Projekte. Sie unterstützt umweltfreundliche und gesundheitsfördernde Forschungsvorhaben und gibt Impulse zum Aufbau einer ökologisch und sozial orientierten Wohnumwelt. sondere Wohnhäuser, ländliche und städtische Ökosiedlungen, Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, nicht zuletzt Kindergärten und Schulen. Mit Hilfe der Stiftung B-A-U entsteht das Kinder- und Jugenddorf Salem-Rus bei Kaliningrad (einstmals Königsberg). Hier finden obdach- und elternlose Straßenkinder auf einem 100 ha großen Gelände eine Heimat. Das Dorf ist weitgehend autark. Die Kinder lernen nicht nur in der (für die) Schule, sondern auch fürs Leben durch Mitarbeit in der Gärtnerei und Landwirtschaft sowie im Haushalt und in handwerklichen Berufen.

Was waren zusammenfassend die Motive, welche die Gründung der Stiftung B-A-U veranlassten?

  1. Persönlicher Beitrag zur Realisierung gesunder, menschenwürdiger, naturgemäßer Lebens- bzw. Siedlungsräume – in Erfüllung des Grundgesetzes der BRD, insbesondere Artikel 1 (Die Würde des Menschen ist unantastbar) und 2 (Freiheit der Person, Recht auf Leben und Unversehrtheit).
  2. Mithilfe bei der Kooperation von Baubiologie, Architektur und Umweltmedizin.
  3. Finanzierung wesentlicher Aufgaben einer nachhaltigen und ganzheitlichen baubiologischökologischen Bewegung.
  4. Förderung der Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung B-A-U.
  5. Globale baubiologisch-ökologisch orientierte Umweltsanierung und Gesundheitsvorsorge.

Die gemeinnützige Stiftung Baubiologie- Architektur-Umweltmedizin fördert seit 1996 zukunftsweisende, nachhaltige Projekte. Sie unterstützt umweltfreundliche und gesundheitsfördernde Forschungsvorhaben und gibt Impulse zum Aufbau einer ökologisch und sozial orientierten Wohnumwelt.

Stiftung B-A-U
Holzham 25 D-83115 Neubeuern
Tel. 08035-2039, Fax 8164
stiftung@baubiologie.de
www.stiftungbau.de
Spendenkonto:
VR-Bank Rosenheim
BLZ 71160161
Kto.-Nr. 8101400
IBAN DE25711601610008101400
BIC GENODEF1ROR