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Institut für Baubiologie + Ökologie IBN

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Wohnung und Gesundheit
W+G Artikel

Aus: Wohnung + Gesundheit 132, Herbst 2009, S. 25-26

Hochfrequenzabschirmung im Dachgeschoss (Dietrich Ruoff, Dirk Herberg, Patrick Herzer)

Baubiologische Modernisierung eines Einfamilienhauses

Ein Einfamilienhaus in Ditzingen bei Stuttgart wurde baubiologisch saniert. Hohe Belastungen durch hochfrequente Wellen, insbesondere Mobilfunk, machten eine zusätzliche Abschirmung im Dachgeschoss und an einigen Wänden im Obergeschoss notwendig. In diesem Rahmen wurde ein neues Abschirmungsprodukt eingesetzt, dessen Abschirmungswirkung anschließend in der Praxis untersucht und durch begleitende Messungen überprüft wurde.

Wärmedämmung

In den Aufenthaltsbereichen des Hauses und im Dachgeschoss konnte der konsequente Einsatz von baubiologisch unbedenklichen Baustoffen durchgesetzt werden. Die Wände wurden z.B. enttapeziert und mit einem Lehm- bzw. Kalkstreichputz versehen. Im Dach erfolgte die Zwischensparrendämmung mit 140 mm eingeblasenen Zellulosefasern. Diese war zudem noch kostengünstiger als konventionelle Alternativen. Auf der Außenseite wurde eine Aufsparrendämmung mit 80 mm starken Holzweichfaserplatten ausgeführt. Mit diesem Aufbau konnte sowohl eine gute Wärmedämmung (U-Wert 0,22 W/m²K), als auch ein hervorragender sommerlicher Wärmeschutz gewährleistet werden. (...)