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Aus: Wohnung u. Gesundheit 125, Winter 2007, S. 72
Friedhelm Zeisler: Schallschutz für Innenwände
Wie können wir Schallbrücken im Haus vermeiden?
Lärm kann physisch und psychisch krank machen. Unsere Wohnungen sind häufig „akustische Folterkammern“.
Im Biohaus spielt der Schallschutz eine besondere Rolle.
Je nach Lärmquelle gibt es verschiedene
Schutzmaßnahmen. Für
die meisten Maßnahmen bietet die
Kombination weicher und harter
Materialien die wirksamste Lösung.
Harte, schwere Materialien (z. B.
Beton, Lehm, Estrich, Trockenbauplatten)
schwingen schlecht und reflektieren
daher den Luftschall. Eine
Trockenbauwand bestehend aus
zwei Gipsfaserplatten mit dazwischen
liegender Hohlraumdämmung
aus 5-10 cm Faserdämmstoffen (z.B.
Flachs, Hanf, flexible Holzweichfasermatten,
Zellulose) bewirkt eine
ähnliche Luftschalldämmung, wie
eine ca. 20 cm dicke, massive Mauer.
Diese Wirkung kann durch Aufdopplung
der Gipsfaserplatten gesteigert
werden, aber nicht etwa durch eine
dickere Hohlraumdämmung. (...)  
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